Startseite
    Stuff
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 

http://myblog.de/effibriest

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Neuer Blog - Tage wie dieser

Ein neuer Abschnitt im meinem Leben ist inzwischen schon vier Monate alt. Seit Oktober bin ich nun schon auf der Uni..

Wieder sitze ich an meinem Schreibtisch, es ist viertel nach eins in der Nacht. Das Klicken der Tasten vermischt sich mit dem monotonen Geräuschen, die die Kühler des Laptops und die der zwei anderen PC's im Raum machen. Wieder kann ich nicht schlafen. Ich klicke mich durchs World Wide Web auf der Suche nach etwas spannendem.
Ein bis zwei Foren fesseln mich eine Weile, nachdem ich ein paar Kommentare hinterlassen habe ziehe ich weiter. Mein Messengerfenster blinkt auf. Die Dialoge mit dem guten, alten Freund, sie sind spannend und abwechslungsreich. Häufiger als noch vor einem halben Jahr schreiben wir uns. Debatten über die Liebe, die an uns beiden vorbei zieht bzw. uns nicht mit Glück segnet, die Weltpolitik streifen wir auch. Bei den Verschwörungstheorien und dem US-Präsidenten bleiben wir hängen. Doch der Geschichtsbucheintrag von G.W.Bush ist noch nicht fertig geschrieben. Er feilt noch daran. Der Geruch der eben gerauchten Zigarette hängt noch an meiner Kleidung. Ich wickle mich fester in die blaue Decke mit dem Sternenhimmelmuster. Der Soundtrack des Theaterstücks "Falsche Lieben" klingt aus meine Kopfhörern. Welche Ironie. In diesem Moment lasse ich die letzten Wochen, vor meinem Inneren Auge Revue passieren. Weihnachten ist noch nicht einmal einen Monat her. Das Fest der Liebe, doch war es für mich eher ein Fest der Enttäuschung. Die Nachricht auf die ich wartete, sie kam nicht. Falsche Lieben eben. Doch zurück zum Ausgangspunkt. Das Lernen in der Universitätsbibliothek, es macht mir ein gutes Gewissen, doch habe ich jeden Tag das Gefühl nicht genug gelernt zu haben. Die Zwischenprüfungen stehen vor der Tür. Mein Geburtstag in nicht einmal mehr zwei Wochen wird gekonnt ignoriert. 21, kein Alter das bedeutend wäre es zu feiern. Und wieder schleicht sich mir der Gedanke ein, ob es wirklich das ist was ich studieren möchte. Erfüllt es mich vollkommen, wenn es das Leben so schon nicht tut? Wer weiß es. Ich gebe mich weiter dem Gedanken hin einmal die Archive des CIA und des FBI durchforsten zu dürfen und lasse es für heute gut sein.

 

by Effi

26.6.08 20:04


Ein Donnerstag.. kam und ging

Der Wecker klingelte erst um 8:30 Uhr. Vierzigmal Repeat und es war 13 Uhr. Die Vorlesung begann um 14 Uhr, genug Zeit also ausgiebig zuspät zu kommen. In der S-Bahn fesselte mich mein Roman über die Familie Mohn, die hinter Bertelsmann steht. In der Uni angekommen, war die Vorlesung schon fast vorüber, da wegen des Neujahrsempfanges ab 15 Uhr alle Veranstaltungen beendet waren. Auch die Bibliothek hatte nur bis 17 Uhr geöffnet, so das sich ein Besuch nicht lohnte. Der ganze Weg nach Potsdam, mehr oder minder umsonst. Auf dem Rückweg plagten mich die Gedanken an die bevorstehenden Klausuren. Die einzigen Gedanken die dies beseitgten, waren die an die nicht erhaltene Nachricht und den unterschwellig weiter währenden Streit mit ihm. Ich hatte ihn angerufen, den ersten Schritt wieder auf ihn zu gemacht. Seid zwei Wochen passiert jedoch nichts. So scheint es für ihn bedeutungslos zu sein. Ich muss mich mit dem Gedanken anfreunden, wieder einmal einen Menschen verloren zu haben, bevor ich wirklich sagen konnte, ich kenne ihn. Keine Bemühungen von seiner Seite. Seit einem Monat sind wir zerstritten. Eine emotionale Leere breitet sich aus. Und zwischen all die Gedanken verraten worden zu sein mischt sich der Gedanke an den Ex. Nach fast zwei Jahren Trennung ist er wieder allgegenwärtig in meinen Gedanken. Hin und wieder erkenne ich die Seiten die ich nicht mochte, doch der Blick in die Vergangenheit ist verklärt. Die schönen Zeiten werden heroisiert, die schlechten ausgeblendet. An dem Punkt an dem ich denke "Ich möchte ihn zurück", wache ich aus meinen Tagträumen auf und mir wird die Realität schmerzlich bewusst. Es gibt kein zurück mehr. Er ist weg, weit weg. Nicht räumlich, rein emotional gesehen. Es ist mehr als die zwei-drei km Luftlinie, das uns trennt. Doch gibt es auch Dinge die uns einen wie nichts zweites. Ich kann neben ihm sitzen mich weit entfernt fühlen, dann denke ich an die Momente die ich mit ihm geteilt habe. In Zweisamkeit, mit dem Gedanken nichts könnte uns trennen, wo wir uns geschworen haben uns niemals gehen zu lassen. Wie naiv waren wir doch, haben wir nicht gewusst wie weit wir uns voneinander entfernen würden. Manchmal schmerzt es, zu wissen wie weit er weg ist und sich bewusst zu werden, dass er mir fehlt. Als Mensch, als Mensch mit dem ich lachen und streiten konnte. Die nichtssagende Leere. Doch was bringt der reumütige Blick, habe ich doch keinerlei Perspektive je wieder eine Freundschcaft zu haben. Denn die Basis ist weggebrochen und ich bin selbst schuld. Doch ich muss diesen Gedanken abschütteln, nur der Blick nach vorn bringt mich weiter. Im Leben erwartet mich noch so viel. Nur muss ich es auch zulassen, mich nicht sperren gegen alles, wie ich es nach der letzten Sache wieder getan habe. Aber vielleicht ist morgen schon alles anders, der Tag kann alles bringen und ich denke ich werde versuchen ihm die Chance zu geben. Dem Tag, das er der beste meines Lebens wird. Eine Wohnungsbesichtigung, der Auszug in greifbarer Nähe. Freunde die mich erfüllen, die mich lieben wie ich bin, auch wenn ich Dinge tue, die ich hinterher bereue. Das ist es was mich für alles Leid und die Schmerzen entschädigt. Es gibt einige Menschen, die mir immer wieder zeigen, was es heißt geliebt zu werden. Der Schmerz hat auch sein positives, ich merke ich lebe. Jeden Tag ein neuer Versuch. Mal sehen wie der Versuch morgen gelingt.

by Effi

26.6.08 20:04


Wie kann es sein,..

..dass es sich heute wieder verdammt nach Freundschaft anfühlte und das auch verdammt gut tat? Wie kann es sich so anfühlen, in einer Sekunde einem aber in der nächsten bewusst sein, dass es das nie, nie sein wird? Wieder das nebeneinander sitzen, reden und doch das Gefühl der Distanz...

Wann wird es wieder wie früher? IWrd es wieder wie früher? Da ist neben dem Gefühl der Distanz auch ein Gefühl der Nähe...

 

by Effi 

26.6.08 20:04


..will never come back...

Wie kann man etwas, was einem wichtig ist aus seinem Leben streichen? Wenn man weiß es hat keinen Sinn.. Man muss es doch überwinden um damit klar zu kommen..

Wie macht man das? ISt es die Einsamkeit? Wäre dann nicht aber der Gedanke an die anderen genauso doll? Warum dann er? Das aussichtsloseste von allem. Ist das Leben so berechenbar? ISt es das, dass man für seine Fehler noch Jahre danach beszahlen muss? Oder ist es so, dass mir die Absolution erteilt wurde, ohne dass es bewusst geschieht? Warum erkennt man den Wert einer Sache dann erst wenn es längst zu spät ist? Und heroisiert man die guten Zeiten? Würde man schnell wieder merken negativ manches war? Aber ist es nicht wert das negative zu ertragen um das positive zu erleben? Oder ist der Preis zu hoch? Das schlimme sind all die negativen Gedanken, das deprimierende aus dem man nicht entkommt. An diesem einen Punkt immerwieder zu landen. Fast das Gefühl zu haben, sich ein wenig hineinzusteigern. Oder endlich einfach zuzulassen was unterschwellig die ganze Zeit da war? Ich denke die Reise nach Kolumbien wird mir gut tun mal Abstand zu gewinnen von dieser Stadt.. Bis dahin ist es aber noch eine Weile.. Solange heißt es ausharren... I wish you were here tonight with me...

 

by Effi

26.6.08 20:04


"the smile on your face.."

Der Kinofilm "Keinohrhasen" ist schön, aber er vermittelt einen untragbaren Eindruck von Liebe. Die Einsamkeit wird geschürt. Die Fehler scheinen unverzeihbar. Unterstrichen von "Apologize". Es ist alles so verfahren. Ich habe das Gefühl allen wird verziehen, nur ich trage meine Last mit mir rum. "The smile on your face, let's me know, that you need me..." Gebraucht zu werden.. Vielleicht stimmt mich alles melancholisch. Auch wenn er nur ein Schauspieler war, der Tod von Heath Ledger macht meine Stimmmung nicht gerad besser. Der Auszug, die eigene Wohnung. Ich werde sicher Abende haben an dene ich in meiner Wohnung sitze und mich allein fühle, doch muss ich wohl lernen positiv zu denken. Man muss selbst glücklich sein, man darf nicht vom Partner erwarten, dass er einen pausenlos glücklich macht. Diese Weisheit aus Keinohrhasen ist gar nicht so schlecht. Das Gefühl mal wieder in den Arm genommen werden zu wollen. Die Sehnsucht danach für jemanden mehr zu sein, als nur irgendwer.. Aber im Grunde nicht für irgendjemanden. Für jemand besonderen. Wieder ein Teil des Lebens sein. An manchen Tagen ist man so traurug, dass man sich noch trauriger machen möchte. Das Denken, es würde irgendwann ausgehen wie bei einem Hollywood Film. Wie lange kann man auf die Liebe warten? Sagte Jana neulich etwas zu mir. "Warte nicht so lange, dass anderes schönes an dir vorbei zieht." Aber wenn ich nicht den Mut habe das andere zu sehen? Wenn ich im Grunde warten will, auch in dem Bewusstsein, das es längst zu spät ist. Einmal wieder ein Lächeln in sein Gesicht zaubern. Momente die wieder und wieder vor meinem inneren Auge als Film ablaufen. Fast der Eindruck die letzten zwei Jahre wären nicht gewesen. Die Vergangenheit ist hell wach in meinem Kopf. Die Zeit vergeht, ohne eine Veränderung meiner Erinnerungen. Die Melancholie hat mich fest in der Hand. So bist du, nur du.. Ein Platz in meinem Herzen.. Wo auch immer deine Liebe ist... Scheinbar umgeben von vielen Menschen, doch die innere Leere... Der Schein nach außen, die Wirkung im Inneren.

 

by Effi 

26.6.08 20:04





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung